Region Istrien / Kroatien

FLOS OLEI 2019: Istrien als beste Olivenölregion der Welt ausgezeichnet

26.02.2019

Das Westin Excelsior Hotel in Rom war die würdige Kulisse für die Präsentation von FLOS OLEI 2019, dem international bedeutendsten Olivenölführer, der die kroatische Halbinsel zum vierten Mal in Folge zur besten Olivenölregion der Welt kürte. (Und wenn das die Italiener sagen…)

Ein ganz besonderer Moment für Velimir Jurić, Mladen Kocijančič und Martin Milas: Die Profitester um Italiens Olivenöl-„Papst“ Marco Oreggia haben in der Ausgabe FLOS OLEI 2019 das »Oio Vivo« ihrer aufstrebende Manufaktur „Oleum Maris“ (www.oio-vivo.com) bei Bale unter den 20 besten Ölen der Welt platziert.

Insgesamt wurden nicht weniger als 75 (!) Produzenten aus Istrien unter die Top-500 der Welt aufgenommen. Dafür wurden insgesamt 800 – schon vorab selektionierte – Extra-Vergine-Produkte aus 52 Ländern getestet. Im absoluten Spitzenfeld etablierten sich einmal mehr die vier Top-Produzenten Belić (Olea B.B.), Ipša, Zubin und Mate mit jeweils eindrucksvollen 97 von 100 Punkten, wobei eine Bewertung ab 90 Punkten bereits „Extraklasse“ bedeutet.

Beste Olivenölregion der Welt 2019

Man muss sich das einmal vorstellen: 75 der besten 500 Olivenöle aus 52 Ländern stammen aus Istrien. Damit überflügelte die kroatische Adria-Halbinsel sogar so berühmte Herkunftsregionen wie die Toskana und wurde offiziell in Rom (!) von einer italienischen Jury (!) zum vierten Mal in Folge zur „besten Olivenölregion der Welt“ gekürt. Und Flos Olei ist international „die“ Instanz in Sachen Olivenöl, vergleichbar etwa mit den Parker-Bewertungen in der Weinszene.

Istrien knüpft damit an eine Jahrtausendealte Tradition an:

„Goldstandard“ bei den alten Römern

Vor mehr als 2000 Jahren galt Istriens Olivenöl als Goldstandard der damals bekannten Welt. Ein als perfekt eingestuftes Produkt, an dessen Qualität alle anderen Olivenöle des Römischen Reichs gemessen wurden. Und weil für die Machthaber in Rom nur das Beste auf den Tisch kam, war Istriens Region um Fažana damals auch für ihre Amphoren-Manufakturen bekannt.

Nach dem Niedergang im letzten Jahrhundert erfolgte ab den 1990er Jahren eine intensive Neu-Auspflanzung und Rekultivierung alter Terrassen, sodass die Halbinsel heute rund 1,6 Millionen Olivenbäume zählt (in Spanien sind es ca. 300 Mio).  Das Motto »Klasse statt Masse« liegt Istriens ehrgeizigen Bauern und Ölmühlenbetreibern im Blut:

Erfolgsgeheimnisse: Terroir, Handlese und modernste Technik

Auch heute ist das istrische Öl (wieder) Weltklasse. Und das liegt nicht zuletzt an der geografischen Lage. Das kühlere Klima trägt wesentlich zu Aromenbildung, Finesse und einem ausgewogeneren Anteil an Fettsäuren bei. Wie der Gardasee (an dessen Ufern ebenfalls Spitzenöl produziert wird) liegt Istrien auf dem 46. Breitengrad – im nördlichsten Anbaugebiet für Olivenöl.

Eine weitere Basis des heutigen Erfolges sind die umfangreichen Weiterbildungen bei internationalen Top-Produzenten und hohe Investitionen in moderne Technik. Geerntet werden die Früchte grundsätzlich im Reifemix, weil vollreife Oliven zwar mehr, aber auch eintönigeres Öl ergeben würden. Gelesen wird fast immer per Hand und möglichst schonend am Tag der Ernte gepresst.

Dass immer mehr Olivenplantagen in Istrien biologisch bewirtschaftet werden, bestätigt die Qualitätsphilosophie der Olivenbauern.

Beeindruckende Sortenvielfalt für die kreative Küche

Im Zuge der jahrhundertelangen Kultivierung von Olivenbäumen entwickelte sich auf der Halbinsel eine spannende Sortenvielfalt, die perfekt zum Terroir passt. Mehr als ein Dutzend autochthone (einheimische) und ebenso viele importierte Olivensorten bilden eine unversiegbare Fundgrube für Olivenöl-Fans, die immer wieder Neues entdecken können. Nicht zuletzt eröffnen sich dadurch kreativen Köchen unzählige Möglichkeiten.

Die Brüder Chiavalon als vielfach ausgezeichnete Trendsetter des neuen Olivenölbooms in Istrien

Einen ganz besonderen Stellenwert innerhalb dieser neue Ölszene haben die Brüder Sandi und Tedi Chiavalon aus Vodnjan (www.chiavalon.hr). Sandi hat schon als Jugendlicher begonnen, Öl zu produzieren. Noch in ganz kleinen Mengen, aber in solch Qualität, dass der Name Chiavalon unter Kennern bald Kultstatus hatte. Mittlerweile ist daraus ein Familienbetrieb geworden, der weltweit bei Degustationen für Furore sorgt und so nebenbei verschiedenste Designpreise für die extravaganten Gestaltungen der Flaschen gewinnt. Chiavalon-Öle sind jetzt auch für Privatkunden in Deutschland und Österreich bestellbar unter www.weinhandelshaus.at.

Für Journalisten: 4 Seiten Detailinfos finden Sie in unserem neuen ISTRIEN-Magazin auf Seite 42-45 und 48, online-Blätterversion und Bestellmöglichkeit unter www.istrienmagazin.at.

 

Weitere Infos:

Tourismusverband der Region Istrien, Pionirska 1, HR-52440 Poreč, Tel.: 00385 / 52 / 452 797,
info@istra.hr, www.istra.hr und www.istrienmagazin.at



Passende Bilder zur Pressenews

Istrien

Istrien

Top Olivenöl Manufaktir Oleum Maris

Foto: Oleum Maris

Istrien

Istrien

Olivenöl Ipsa

Foto: Frank Heuer

Istrien

Istrien

Gebrüder Chiavalon

Foto: Chiavalon

Istrien

Istrien

Flos Olei 2019

Foto: Flos Olei

Istrien

Istrien

Olivenbaum auf typischer roter Erde

Foto: Markus Haslinger