Regionaler Jungbauernmarkt im nördlichen Flachgau

Nußdorf a.H. / Salzburger Land

Nußdorfer Schrona - Der Jungbauernmarkt

09.01.2018

Mit naturbelassenen, hochwertigen Lebensmitteln aus unmittelbarer Umgebung schaffen acht Jungbauern(-Paare) und die Jägerschaft mit ihrer „Nußdorfer Schrona“ eine Plattform der Direktvermarktung. An fünf Terminen im Jahr gibt’s die Produkte aus hofeigenem Anbau, eigener Zucht und eigener Verarbeitung der Produzenten auf dem kleinen, feinen Markt im Nußdorfer Ortszentrum.

 

Von Heumilchprodukten über Fisch, Rind- und Schweinefleisch, Gemüse, Schafmilchprodukte, Hühnerfleisch, Wildbret, Eier, feine Essige und Hochprozentiges bis hin zu Spezialitäten aus Wildobst und Wildkräutern reicht das Angebot der Jungproduzenten. „Wir wollen mit der Nußdorfer Schrona die Vielfalt unserer Heimat zeigen. Viele Leute wissen oder wussten gar nicht genau, was es bei uns in Nußdorf eigentlich alles gibt. Bei der allerersten Schrona im September 2016 waren unsere Besucher ganz begeistert und wir waren zum Teil bereits nach 2 Stunden ausverkauft“, so Hühner- und Gemüsebauer Roman Grillneder vom Kastnergütl.

 

Regional und Saisonal ohne Kompromisse

Regionalität und Saisonalität sind bei den Nußdorfer Jungbauern keine leeren Trendbegriffe, sondern werden mit aller Konsequenz gelebt: „Bei uns gibt’s das, was es eben gerade jetzt und genau hier gibt. Es wird nichts zugekauft und wenn was aus ist, ist's aus! Unsere Bio-Schafmilch, Joghurt und Frischkäse zum Beispiel, gibt’s durch den natürlichen Zyklus der Milchschafe und das gemeinsame Ablammen im Frühjahr, nur von März bis November“, so die Schaferlbauern Johanna und Martin Strasser vom Mesnerbauer.

 

„Vor allem Wildbret ist aufgrund der Schonzeit in den unterschiedlichen Jahreszeiten nicht immer gleichermaßen verfügbar. Im Sommer haben wir auf der Schrona andere Teile als im Herbst“, erklärt die Nußdorfer Jägerschaft. „Und bei Wildkräutern und -obst wechselt das natürliche Angebot auf Wald und Wiese fast jede Woche, da bleibt‘s spannend mit immer wieder andere Spezialitäten“, schwärmt Kräuterexpertin Michaela Schwarzbraun. Bei manchen Dingen ist allerdings nicht die Saisonalität die Hürde: „Meine Fische sind grundsätzlich über das ganze Jahr zu haben, auch im Winter. Die Herausforderung, wie die wenigsten Leute wissen, ist die sehr lange Wachstumszeit der Forellen von fast 3 Jahren bis sie überhaupt zu essen sind“, erzählt Manfred Zauner vom Kastnergütl. „Einzig meine hochprozentig ‚konservierte‘ Form von Obst unterliegt saisonalen Schwankungen nicht so stark. Meine Edelbrände und Apfel-Essige gibt’s so lange, bis alles ausgetrunken ist“, schmunzelt Hans-Peter Eder.

 

Achtsames Handwerk und viel Gefühl

Hinter jedem einzelnen Produkt auf der Nußdorfer Schrona steht sorgfältiges Handwerk, auf das die Jungbauern sehr viel Wert legen: „Unser Gemüse bauen wir mit großer Achtsamkeit an, von den Jungpflanzen übers Setzen bis hin zur Ernten. Vom frischen Salat, Erdäpfeln, Radi, Zucchini, Kürbis, Karotten, ein paar außergewöhnliche Raritäten und vieles mehr – bei jeder Schrona ist das Angebot ein bissl anders. Das Wichtigste ist uns, dass das Gemüse komplett naturbelassen und biologisch ist, da kommt nichts Anderes in die Nähe. Genauso machen wir das bei unseren Les Bleus-Hühnern (Anm.: eine alte, französische Zweinutzungsrasse, auch bekannt als „Bresse-Huhn“), die in Kleingruppen mobile Ställe bewohnen und immer wieder auf ein frisches Stückerl Wiese gezogen werden“, erzählt Hühner- und Gemüsebauer Roman Grillneder vom Kastnergütl. „Auch bei der Rinderzucht ist Handwerk und Gefühl gefragt – das fängt schon bei der Aufzucht der Jungtiere und der Pflege und Fütterung an. Außerdem zerlegen wir unser eigenes Fleisch in verschiedenste Schnitte, vom Filet bis zum Ragout und verarbeiten es auch selber zu Wurstspezialitäten“, erzählt Rinderbauer Erwin Voggenberger vom Gmeinergut.

 

Nachhaltig: Upcycling und Mehrweg

Neben dem eigentlichen Lebensmittel-Angebot steht bei der Nußdorfer Schrona aber auch bei allem ‚rundherum‘ der ökologische Gedanke im Vordergrund. „Wir beschäftigen uns bewusst mit dem Thema Ressourcenschonung und Nachhaltigkeit im Umgang mit unserer Natur und Umwelt. Gleichzeitig hatten wir die Vorstellung, dass unser Markt auch optisch nach außen attraktiv aussehen soll. Ein Wiederspruch? Im Gegenteil! Wir haben alte Paletten upgecycelt und damit unsere stylish-urigen Standln selber gebaut,“ so Gemüse- und Hühnerbäurin Christina Zauner.

 

„Da gehört für uns auch ein kritischer Blick auf sonst als normal wahrgenommenes Verpackungsmaterial dazu. Wir verwenden, wenn möglich, gar keine Verpackung, die Leute nehmen Körberl und sogar eigene Behälter mit - natürlich alles unter Voraussetzung der Hygiene. Unsere Heumilch, Joghurt, Mozzarella, Frischkäse etc. haben wir in Gläsern, das sieht super aus, ist praktisch und die Gläser kann man uns zurückgeben,“ erzählen die beiden Milchbauern und Imker, Christine und Thomas Thalmayr vom Enthammergut.

 

Das Dialektwort „Schrona“ ist übrigens eine Anlehnung an den Traditions-Wochenmarkt „Schranne“ in der Salzburger Altstadt, eine fixe Größe wenn's um frische Lebensmittel geht. Der Begriff ist im Salzburgerischen und über die Grenzen hinaus allgemein bekannt.

 

Weitere Informationen:

www.nussdorfer-schrona.at

www.facebook.com/nussdorferschrona

 

 

Die Jungbauern und ihr Angebot im Detail

Gemüse, Hühnerfleisch, Eier (Kastnergütl | Christina Zauner & Roman Grillneder)

Forellen frisch, geräuchert und Filets (Kastnergütl | Manfred Zauner)

Rindfleisch (Gmeinergut | Familie Voggenberger)

Milchprodukte, Honig (Enthammergut | Christine & Thomas Thalmayr)

Schweinefleisch (Fischerbauer | Barbara & Martin Simon)

Schafmilchprodukte (Mesnerbauer | Johanna & Martin Strasser)

Wildbret aus Nußdorf (Jägerschaft Nußdorf a.H.)

Edelbrände, Liköre, Most, Essige (Eder’s Edelfüllung | Hans-Peter, Monika, Verena & Lukas Eder)

Wildkräuter- und Wildobstspezialitäten (Wüdwux | Michaela Schwarzbraun)

 

Termine 2018

2018 findet die Nußdorfer Schrona an fünf Samstagen jeweils von 8 - 12 Uhr direkt im Ortszentrum statt (Parkmöglichkeiten vorhanden):

31. März

12. Mai

30. Juni

15. September

20. Oktober

 

Für mehr Informationen steht gerne zur Verfügung:

Christina Zauner, 0664 53 57 883

christinazauner@gmx.at



Passende Bilder zur Pressenews

Nußdorfer Schrona

Nußdorfer Schrona

Edelbrände Eders Edelfüllung

Foto: Michi Fuchshofer

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Wildwürstl Nußdorfer Jägerschaft

Foto: Michi Fuchshofer

Nußdorfer Schrona

Nußdorfer Schrona

Schafmilchprodukte Mesnerbauer

Foto: Michi Fuchshofer

Nußdorfer Schrona

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Schafmilchprodukte Mesnerbauer, Fam. Strasser

Foto: Michi Fuchshofer

Nußdorfer Schrona

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Initiatoren, Hühner- und Gemüsebauern Christina Zauner und Roman Grillneder

Foto: Michi Fuchshofer

Nußdorfer Schrona

Nußdorfer Schrona

Rindfleisch Gmeinerhof

Foto: Michi Fuchshofer

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Räucherfische Kastnergütl

Foto: Michi Fuchshofer

Nußdorfer Schrona

Nußdorfer Schrona

Termine 2018

Foto: Nußdorfer Schrona

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Markttreiben

Foto: Michi Fuchshofer

Nußdorfer Schrona

Nußdorfer Schrona

Rindfleisch Gmeinerhof

Foto: Michi Fuchshofer

Nußdorfer Schrona

Nußdorfer Schrona

Markttreiben

Foto: Michi Fuchshofer

Nußdorfer Schrona

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Markttreiben

Foto: Michi Fuchshofer

Nußdorfer Schrona

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Jägerschaft Nußdorf

Foto: Michi Fuchshofer

Nußdorfer Schrona

Nußdorfer Schrona

Heumilchprodukte Enthammergut

Foto: Michi Fuchshofer

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Heumilchprodukte und Honig Enthammergut Fam. Thalmayr

Foto: Michi Fuchshofer

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Frischfisch Kastnergütl

Foto: Michi Fuchshofer

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Erdäpfl-Raritäten Kastnergütl

Foto: Michi Fuchshofer

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Nußdorfer Schrona

Bierwurst Gmeinerhof

Foto: Michi Fuchshofer

Nußdorfer Schrona

Nußdorfer Schrona

Wildkräuterspezialitäten Bäurlauch-Senf Wüdwux

Foto: Christian Thalmayr