Südtirol, Italien
Morgens Stall – mittags Dreitausender
31.03.2026

Ein Glas Wein, gekeltert aus Trauben, die man vom Zimmerfenster aus wachsen sieht. Kinder, die morgens als Erstes in den Stall wollen – und abends kaum ins Bett zu bringen sind. Frischer Apfelsaft zum Frühstück, gepresst auf dem Hof. Hinter all dem: Südtirols Bergwelt. Ein Urlaub auf einem Bauernhof von Roter Hahn ist ein Erlebnis, das man nicht bucht, sondern für sich entdeckt. Über 1.600 zertifizierte Höfe öffnen ihre Türen für Gäste, die das Authentische suchen – ohne dabei auf Aktivität verzichten zu müssen. Denn die Bauernfamilien sind nicht nur Gastgeber. Sie sind Bergführer, MTB-Guides und Insider. Wer hier ankommt, fragt sich schnell: Warum eigentlich nicht länger bleiben?
Das Qualitätssiegel Roter Hahn des Südtiroler Bauernbundes vereint Urlaubsbauernhöfe in allen Regionen Südtirols, vom Vinschgau bis in die Dolomiten. Was sie eint: aktive Landwirtschaft – ob Weinberg, Obstgarten oder Almwirtschaft –, hofeigene Produkte und eine Gastfreundschaft, die kein Hotel ersetzen kann. Viele Höfe haben sich auf Wandern und Biken spezialisiert. Der Bauernhof wird zum Basislager für den Aktivurlaub.
Zu Fuß in die Berge
Rund 16.000 Kilometer markierte Wanderwege durchziehen Südtirol – und auf manchen Höfen tauscht der Bauer die Stallstiefel gegen Bergschuhe. Familie Taschler vom Bruggerhof im Pragsertal empfängt Gäste auf 1.200 Metern Seehöhe. Direkt ab Hof geht es zum weltbekannten Pragser Wildsee, weiter hinauf zur Plätzwiese im Naturpark Fanes-Sennes-Prags oder für Ambitionierte auf den Strudelkopf – einen der schönsten Aussichtsberge der Region.
Noch höher liegt der Inner-Glieshof von Familie Heinisch: Auf über 1.800 Metern Seehöhe, mitten im Bergsteigerdorf Matsch im Oberen Vinschgau, direkt auf dem Höhenweg vom Reschen bis Schloss Juval. Bauer Reinhard oder Sohn Josef führen Gäste auf Wunsch zu den Saldurseen, den höchstgelegenen Gletscherseen Südtirols, oder zu den 15 Dreitausendern rund ums Matschertal. Wer im Frühsommer kommt, erlebt vom Hof aus die Alpenrosenblüte in voller Pracht.
Auf zwei Rädern durch Südtirol
Rennrad, MTB oder E-Bike – Südtirol macht allen Zweiradfreunden ein Angebot. Am Feldhof von Familie Thurner in Terlan führt der Etschradweg direkt am Hof vorbei, sechs Seilbahnen in der Umgebung bringen das Bike mühelos bergwärts. Gaby und Christian sind beide ausgebildete MTB-Guides und nehmen Gäste wöchentlich kostenlos mit. Wer mehr will: die „Stoanerne Mandlen“ – 46 Kilometer, 2.000 Höhenmeter, Panorama vom Feinsten.
Am Häuslerhof von Familie Delazer in Natz-Schabs, einem Obst- und Weinbaubetrieb hoch über dem Eisacktal, beginnt der neue Radweg von Brixen nach Bruneck praktisch vor der Haustür. Konrad ist MTB-Guide, führt wöchentlich durch die Umgebung und plant auf Anfrage individuelle Touren. Am Hof wartet alles, was man braucht: Leihräder, Helme, Fahrradgarage, Reparaturecke – und Lunchpakete um 8 Euro mit Selbstgemachtem vom Hof.
Golf mit Bergpanorama
Auch Golfer kommen auf ihre Kosten: Drei 9-Loch-Plätze sind von ausgewählten Roter-Hahn-Höfen in wenigen Autominuten erreichbar. Der Golfclub Eppan ist vom Nofnerhof in Eppan zehn Kilometer entfernt, vom Grieserhof in Nals nur neun Kilometer. Zum Golfclub Alta Badia sind es vom Lüch Colz in Abtei nur 11 Kilometer. Im Pustertal liegen der Oberbinder in St. Lorenzen und der Christlrumerhof in Bruneck – beide nur sieben Kilometer vom Golfclub Pustertal entfernt.
Urlaub auf dem Bauernhof in Südtirol unter www.roterhahn.it


